Aufhebungsvertrag

Aufhebungsvertrag, Sperrzeit, Abfindung, Kündigung

Das Arbeitsverhältnis kann nicht nur durch eine Kündigung, sondern auch durch einen sog. Aufhebungsvertrag beendet werden.

Auch wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zumeist vermittelt, dass der Aufhebungsvertrag keinerlei Nachteile für den Arbeitnehmer bedeutet, ist Vorsicht geboten. In den meisten Fällen, in denen ein Arbeitsverhältnis durch einen Aufhebungsvertrag, also durch beiderseitiges Mitwirken von Arbeitgeber und Arbeitnehmer, beendet wird, setzt sich der Arbeitnehmer der Gefahr einer sog. Sperrzeit aus, die von der Agentur für Arbeit bis zu maximal 12 Wochen (!) verhängt werden kann. Schließlich hat der Arbeitnehmer an der Beendigung des Arbeitsverhältnisses aktiv mitgewirkt.

Daran ändert auch nicht der Hinweis in dem Aufhebungsvertrag, dass der Arbeitnehmer mit diesem Vertrag einer Kündigung seitens des Arbeitgebers zuvor kommt.

Bevor Sie also einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, sollten Sie diesen möglicherweise folgenträchtigen Schritt mit mir erläutern.

 
kame-gesc 2014-04-19 wid-73 drtm-bns 2014-04-19
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